Anja Peters - Matthias Daamen - Uli Albers - Jan Grunewald

gesang vibrafon schlagzeug synthesizer bass gitarre


‘1 node analogue traveller’
8cm cd, Oktober 2005
nrko-records cd01

‘krystaline thoughts of mutant manta rays’
mini-cd, Februar 2003, Eigenvertrieb
nrko-records promo cd 08

‘the elektro matters’ Version 2
promo-cd, März 2002, Eigenvertrieb
nrko-records promo cd 07

‘en train de faire’
mini-cd, Mai 2001, Eigenvertrieb
nrko-records promo cd 06

‘the elektro matters’
promo-cd, Oktober 2000, Eigenvertrieb
nrko-records promo cd 05

‘sense the space’
mini-cd, April 2000, Eigenvertrieb
nrko-records promo cd 04

‘bus organs society’
mini-cd, März 2000, Eigenvertrieb
nrko-records promo cd 03

‘democratic modern betatechnic’
mini-cd, Februar 2000, Eigenvertrieb
nrko-records promo cd 02

‘antronics enfornium indigo’
mini-cd, Januar 2000, Eigenvertrieb
nrko-records promo cd 01


„Manchmal fahren wir auf der Autobahn und hören ein wiederkehrendes Wummern. aus dem Wummern wird ein Rhythmus; aus dem Rhythmus ein Song.“ – Jan

„Das Lied will irgendwohin. Und es will natürlich nicht ins Klischee.“ – Anja

(beides aus coolibri, Dezember 2000)

modulator - bandinfo

Experimentatoren ohne Reise-Rücktrittskosten-Versicherung

Ende der 90er Jahre befand sich die Popkultur in einem extraordinären experimentalen Zustand wie zuletzt zur Progrock-Jazzrockfusion Zeit in den 70er Jahren. Die Technoachse Detroit-Düsseldorf bewegte sich nun von Chicago nach Köln (Mouse on Mars und Tortoise). Franzosen wie Daft Punk, Mr.Oizo oder Superdiscount regierten die Charts. Musik zwischen Progression und Retrochic wie Air oder Stereolab befluteten mit ihren Platten die Radios, Cafes und Bars der Postpostmoderne. Indieschraddelbands wie Notwist bekamen plötzlich ein ganz anderes Soundgewand. Ein Zustand der Schwerelosigkeit und Laborstimmung herrschte in den Studios. Computer in den Proberäumen. Wer jetzt keinen HipHop oder Dance macht, verarbeitet diese urbanen sonischen Alltagsphänomene in seiner Musik zwischen Pop, (post)Rock, Soundtrack, Jazz und wieder entdeckten deutschen Elektrokraut Platten (Neu!).

Bands, die sich in dieser Zeit gründeten, aber nicht das Glück hatten im großen Fluss der Experimente erfolgreich mitzuschwimmen, durften wenige Monate später das weltweite Revival von Beat, Garage und Rock miterleben. Und damit erhoben sich diese selbst zurück auf der Tribüne des Dauerfestivals Pop. Nicht das es kein neuer, moderner Rock´n Roll wäre den die Strokes, White Stripes und Franz Ferdinands dieser Welt spielen. Nur steht eben das Experiment nicht mehr im Vordergrund sondern wieder der Song, die Attitüde, die Energie einer Musik der Vorfahren.

modulator sind eine der Bands die immer noch vollkommen unbeeindruckt weiter experimentiert. Aber eben jenseits der Genres - interdisziplinär, forsch und frei.

Ein Chanson steht hier auf dem gleichen Platz wie ein Gitarrengewitter, ein Moogbass, ein Vibraphon, VST-PlugIns und polyrythmisches Schlagzeug. In der Zwischenzeit haben sie viele wunderbare kleine EP´s veröffentlicht, haben Soundtracks für Artefernsehproduktionen gemacht, löten in Werkstädten Kabel und Geräte für Musikproduktionen und warten auf den nächsten Zug der weiter Richtung Forschung fährt. Sie sind unbedingt in einem Atemzug mit Masha Quella und Ihren Bands Mina oder Contriva, Broadcast und selbstverständlich Stereolab zu nennnen. Und hoffentlich hört man bald von Ihnen, dass sie es endlich GESCHAFFT haben.

 

modulator '1 node analogue traveller' cd info:

Es ist ja vielleicht gar kein Zufall, dass diese E.P. zum fast gleichen Zeitpunkt erschienen ist wie JaKönigJa´s Album EBBA. Nur das dort wo JaKönigJa sich in den Kunstraum zurückziehen, bleiben Modulator doch lieber im Physiklabor und werfen dem Professor einen alten Warp-Sampler zu, damit es beim Löten neuer Ideen nicht so unnötig zaghaft zugeht. „Schmeiss mal rein Professor!“. Das wir es hier mit State of the Art Kraut-Jazz-Electronic-Chanson der Güteklasse A zu tun haben muss nicht erwähnt werden, oder etwa doch?

Beides: Maurice Summen (staatsakt, die türen)


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